{"id":1337,"date":"2024-05-26T09:46:15","date_gmt":"2024-05-26T07:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bgjd.de\/?p=1337"},"modified":"2024-08-16T14:06:33","modified_gmt":"2024-08-16T12:06:33","slug":"als-unsui-und-shin-buddhist-einmal-um-die-welt-im-himalaya-himachal-pradesh-ladakh-und-nepal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/2024\/05\/26\/als-unsui-und-shin-buddhist-einmal-um-die-welt-im-himalaya-himachal-pradesh-ladakh-und-nepal\/","title":{"rendered":"Als Unsui und Shin-Buddhist einmal um die Welt: Im Himalaya (Himachal Pradesh, Ladakh und Nepal)"},"content":{"rendered":"\n<p><em>von Meik N\u00f6rling<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nach meiner Pilgerreise \u201eauf Buddhas Spuren\u201c f\u00fchrte mich meine Reise auf dem Subkontinent in die Himalaya-Region Indiens, zuerst <strong>in den Bundesstaat Himachal Pradesh.<\/strong> Mit dem Nachtbus ging es <strong>von Delhi nach Dharamsala,<\/strong> wo ich mich <strong>in dem Vorort Forsyth Ganj<\/strong> f\u00fcr neun Tage in ein Hotel einquartierte. Die Tage verbrachte ich abwechselnd damit in der Umgebung des Hotels wandern zu gehen \u2013 von hier aus hatte man spektakul\u00e4re Ausblicke auf das Dhauladar-Massiv und ansonsten war es wesentlich ruhiger als in McLeod Ganj und Umgebung, das ich die \u00fcbrigen Tage besuchte. <strong>McLeod Ganj ist n\u00e4mlich der Stadtteil von Dharamsala<\/strong>, in dem der Dalai Lama und mit ihm viele Exil-Tibeter ihre neue Heimat gefunden haben. Mehrmals besuchte ich dort das <strong>Treckchen Choeling Areal<\/strong> auf welchem mehrere Tempel, ein Kloster samt Universit\u00e4t und auch der Privattempel und die Wohnst\u00e4tte des Dalai Lama liegen. Privataudienzen gibt Seine Heiligkeit allerdings offiziell keine mehr. W\u00e4hrend meines Aufenthaltes in Dharamsala konnte man sich f\u00fcr die Teilnahme einer Belehrungswoche registrieren, die Seine Heiligkeit abhalten w\u00fcrde, aber w\u00e4hrend der anberaumten Woche sollte ich schon woanders unterwegs sein. So galten meine Besuche von McLeod Ganj eher den verschiedenen Tempeln und Kl\u00f6stern, und auch das <strong>Tibetische B\u00fccherinstitut und -Archiv sowie das Tibet-Museum<\/strong> schaute ich mir an. Die Atmosph\u00e4re in McLeod Ganj hatte schon was religi\u00f6s-esoterisches an sich, und viele der Westler, die hier rumliefen, waren als Buddhismus- oder Hinduismus-Praktizierende zu erkennen: Einige waren offensichtlich Ordinierte der tibetischen Tradition geworden, andere liefen als Laien mit Mala um den Hals und indisch-tibetisch angehauchter Kleidung herum, und wieder andere folgten ihrem indischen Hindu-Guru und trugen selbst Ashram-Kleidung, manchmal auch Dreadlocks. Ab und an trug ich meinen japanischen <em>Samu-e<\/em> (Arbeits und Meditationsanzug, mein hiesiger ist schwarz) und bot wohl auch ein seltsames, wenn auch irgendwie hierher passendes, Erscheinungsbild. Dies ist wohl einer der Orte, an den Westler reisen und auch f\u00fcr l\u00e4nger bleiben, um zumindest f\u00fcr ein paar Wochen oder Monate den tibetischen Buddhismus zu studieren. Auch hier ist das Angebot breit gef\u00e4chert: Es gibt einen hinduistischen Yoga-Ashram in einem der Nachbar-Stadtteile und auch ein Zentrum f\u00fcr Theravada-Retreats. Die neun Tage vergingen wie im Fluge.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach stand <strong>Ladakh<\/strong> auf dem Programm. Eigentlich kann man dort von Dharamsala aus per Bus hinfahren, aber aktuell war der Pass wieder eingeschneit und ich hatte mich schon vorher f\u00fcr einen Flug von Delhi aus entschieden. Also mit dem Nachbus zur\u00fcck im die Hauptstadt und dann von dort aus nach <strong>Leh<\/strong>. In der Hauptstadt des ehemaligen Himalaya-K\u00f6nigreichs, das jetzt Unionsterritorium von Indien ist, traf ich mich mit einem Kumpel und einem Cousin \u2013 wir reisten f\u00fcr eine Woche durch das ehemalige K\u00f6nigreich, schauten uns in und um Leh herum und im Nubra Tal, dem \u201eValley of Flowers\u201c, eindrucksvolle und sehr alte Kl\u00f6ster an. Besonders beeindruckend waren <strong>Thikse Gompa<\/strong>, das wie ein kleiner Potala-Palast an den Berghang errichtet worden war, die <strong>Friedenspagode von Leh und Diskit Gompa im Nubra Ta<\/strong>l, wo j\u00fcngst eine riesige Maitreya-Statue errichtet wurde. Das ber\u00fchmte <strong>Hemis Gompa<\/strong> war dem gegen\u00fcber zwar nicht so eindrucksvoll, aber es soll ja angeblich \u00fcber uralte Dokumente verf\u00fcgen, die belegen, das Jesus hier in der Gegend den Dharma studiert hat!<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Woche in Ladakh war viel zu schnell vorbei und nach einem kleinen zweit\u00e4gigen Intermezzo in einem Flughafen-Hotel in Delhi lie\u00df ich Indien hinter mir und reiste nach Norden, <strong>nach Katmandu in Nepal.<\/strong> Hier war ich im M\u00e4rz 2019 noch, kannte mich also ein wenig in der Stadt aus. Nat\u00fcrlich besuchte ich hier die beiden gro\u00dfen Stupas: <strong>Bodhnath,<\/strong> in dessen Nachbarschaft mein Hotel lag, besuchte ich quasi zwangsl\u00e4ufig aber auch sehr gern t\u00e4glich, w\u00e4hrend ich <strong>Swayambhunath<\/strong> nur einmal einen Besuch abstattete. Bodhnath und seine Umgebung ist sehr vom tibetischen Buddhismus gepr\u00e4gt, zwei Kl\u00f6ster liegen direkt an der Stupa und das riesige <strong>Nyingma-Kloster Shechen Monastery<\/strong> in unmittelbarer Nachbarschaft. Swayambhunath w\u00fcrde ich hingegen als Heiligtum des in Nepal einheimischen Newar-Buddhismus ansehen. In dem spielt die Verehrung von Buddha Amitabha auch eine sehr wichtige Rolle. Katmandu hat sogar einen Jodo Shinshu-Tempel, den Kathmandu Hongwanji, den ich vor f\u00fcnf Jahren auch besucht hatte. Diesmal entschied ich mich aber gegen einen Besuch, da die dortigen Andachten regelm\u00e4\u00dfig nur am Wochenende stattfinden und ich nur unter der Woche in Katmandu war. Stattdessen besuchte ich den <strong>Pilgerort Pharping,<\/strong> wo der tibetische Nationalheilige Padmasambhava eine Zeit lang gelebt und gewirkt hat. Padmasambhava, der von den Tibetern liebevoll Guru Rinpoche genannt wird, gilt dort quasi als zweiter Buddha nach Shakyamuni und als Ausstrahlungsk\u00f6rper von Buddha Amitabha\/Amitayus (Amida Butsu). In Pharping gibt es zwei H\u00f6hlen, in denen sich der Heilige mit seiner Gef\u00e4hrtin ins Retreat begeben haben soll. Einen Abend treffe ich mich auch noch mit einem nepalesischen Novizen der Nichiren-Schule Honmon Butsuryu Shu an deren kleinem Tempel n\u00f6rdlich von Katmandu. Der <strong>Honmon Butsuryu Shu-Tempel<\/strong> von Nepal verf\u00fcgt auch \u00fcber eine kleine Friedenspagode, der <strong>Shanti Dharma Stupa<\/strong>. Gemeinsam vollziehen wir in dem Tempel die Abendandacht, die wir dem verstorbenen Stupa-Erbauer und den Opfern des Katmanduer Erdbebens von 2015 widmen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_1-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1339\" srcset=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_1-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_1-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_1-1140x855.jpeg 1140w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_1.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tibet-Denkmal auf dem Treckchen Choeling Kloster-Areal in Dharamsala<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_2-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1340\" srcset=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_2-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_2-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_2-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_2-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_2-1140x855.jpeg 1140w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_2.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Thikse Gompa in Ladakh<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_3-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1341\" srcset=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_3-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_3-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_3-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_3-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_3-1140x855.jpeg 1140w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/hmly_3.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Gro\u00dfe Stupa von Swayambhunath (Katmandu\/Nepal)<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Meik N\u00f6rling Nach meiner Pilgerreise \u201eauf Buddhas Spuren\u201c f\u00fchrte mich meine Reise auf dem Subkontinent in die Himalaya-Region Indiens, zuerst in den Bundesstaat Himachal Pradesh. Mit dem Nachtbus ging es von Delhi nach Dharamsala, wo ich mich in dem Vorort Forsyth Ganj f\u00fcr neun Tage in ein Hotel einquartierte. Die Tage verbrachte ich abwechselnd damit in der Umgebung des Hotels wandern zu gehen \u2013 von hier aus hatte man spektakul\u00e4re Ausblicke auf das Dhauladar-Massiv und ansonsten war es wesentlich ruhiger als in McLeod Ganj und Umgebung, das ich die \u00fcbrigen Tage besuchte. McLeod Ganj ist n\u00e4mlich der Stadtteil von Dharamsala, in dem der Dalai Lama und mit ihm viele Exil-Tibeter ihre neue Heimat gefunden haben. Mehrmals besuchte ich dort das Treckchen Choeling Areal auf welchem mehrere Tempel, ein Kloster samt Universit\u00e4t und auch der Privattempel und die Wohnst\u00e4tte des Dalai Lama liegen. Privataudienzen gibt Seine Heiligkeit allerdings offiziell keine mehr. W\u00e4hrend meines Aufenthaltes in Dharamsala konnte man sich f\u00fcr die Teilnahme einer Belehrungswoche registrieren, die Seine Heiligkeit abhalten w\u00fcrde, aber w\u00e4hrend der anberaumten Woche sollte ich schon woanders unterwegs sein. So galten meine Besuche von McLeod Ganj eher den verschiedenen Tempeln und Kl\u00f6stern, und auch das Tibetische B\u00fccherinstitut und -Archiv sowie das Tibet-Museum schaute ich mir an. Die Atmosph\u00e4re in McLeod Ganj hatte schon was religi\u00f6s-esoterisches an sich, und viele der Westler, die hier rumliefen, waren als Buddhismus- oder Hinduismus-Praktizierende zu erkennen: Einige waren offensichtlich Ordinierte der tibetischen Tradition geworden, andere liefen als Laien mit Mala um den Hals und indisch-tibetisch angehauchter Kleidung herum, und wieder andere folgten ihrem indischen Hindu-Guru und trugen selbst Ashram-Kleidung, manchmal auch Dreadlocks. Ab und an trug ich meinen japanischen Samu-e (Arbeits und Meditationsanzug, mein hiesiger ist schwarz) und bot wohl auch ein seltsames, wenn auch irgendwie hierher passendes, Erscheinungsbild. Dies ist wohl einer der Orte, an den Westler reisen und auch f\u00fcr l\u00e4nger bleiben, um zumindest f\u00fcr ein paar Wochen oder Monate den tibetischen Buddhismus zu studieren. Auch hier ist das Angebot breit gef\u00e4chert: Es gibt einen hinduistischen Yoga-Ashram in einem der Nachbar-Stadtteile und auch ein Zentrum f\u00fcr Theravada-Retreats. Die neun Tage vergingen wie im Fluge. Danach stand Ladakh auf dem Programm. Eigentlich kann man dort von Dharamsala aus per Bus hinfahren, aber aktuell war der Pass wieder eingeschneit und ich hatte mich schon vorher f\u00fcr einen Flug von Delhi aus entschieden. Also mit dem Nachbus zur\u00fcck im die Hauptstadt und dann von dort aus nach Leh. In der Hauptstadt des ehemaligen Himalaya-K\u00f6nigreichs, das jetzt Unionsterritorium von Indien ist, traf ich mich mit einem Kumpel und einem Cousin \u2013 wir reisten f\u00fcr eine Woche durch das ehemalige K\u00f6nigreich, schauten uns in und um Leh herum und im Nubra Tal, dem \u201eValley of Flowers\u201c, eindrucksvolle und sehr alte Kl\u00f6ster an. Besonders beeindruckend waren Thikse Gompa, das wie ein kleiner Potala-Palast an den Berghang errichtet worden war, die Friedenspagode von Leh und Diskit Gompa im Nubra Tal, wo j\u00fcngst eine riesige Maitreya-Statue errichtet wurde. Das ber\u00fchmte Hemis Gompa war dem gegen\u00fcber zwar nicht so eindrucksvoll, aber es soll ja angeblich \u00fcber uralte Dokumente verf\u00fcgen, die belegen, das Jesus hier in der Gegend den Dharma studiert hat! Auch die Woche in Ladakh war viel zu schnell vorbei und nach einem kleinen zweit\u00e4gigen Intermezzo in einem Flughafen-Hotel in Delhi lie\u00df ich Indien hinter mir und reiste nach Norden, nach Katmandu in Nepal. Hier war ich im M\u00e4rz 2019 noch, kannte mich also ein wenig in der Stadt aus. Nat\u00fcrlich besuchte ich hier die beiden gro\u00dfen Stupas: Bodhnath, in dessen Nachbarschaft mein Hotel lag, besuchte ich quasi zwangsl\u00e4ufig aber auch sehr gern t\u00e4glich, w\u00e4hrend ich Swayambhunath nur einmal einen Besuch abstattete. Bodhnath und seine Umgebung ist sehr vom tibetischen Buddhismus gepr\u00e4gt, zwei Kl\u00f6ster liegen direkt an der Stupa und das riesige Nyingma-Kloster Shechen Monastery in unmittelbarer Nachbarschaft. Swayambhunath w\u00fcrde ich hingegen als Heiligtum des in Nepal einheimischen Newar-Buddhismus ansehen. In dem spielt die Verehrung von Buddha Amitabha auch eine sehr wichtige Rolle. Katmandu hat sogar einen Jodo Shinshu-Tempel, den Kathmandu Hongwanji, den ich vor f\u00fcnf Jahren auch besucht hatte. Diesmal entschied ich mich aber gegen einen Besuch, da die dortigen Andachten regelm\u00e4\u00dfig nur am Wochenende stattfinden und ich nur unter der Woche in Katmandu war. Stattdessen besuchte ich den Pilgerort Pharping, wo der tibetische Nationalheilige Padmasambhava eine Zeit lang gelebt und gewirkt hat. Padmasambhava, der von den Tibetern liebevoll Guru Rinpoche genannt wird, gilt dort quasi als zweiter Buddha nach Shakyamuni und als Ausstrahlungsk\u00f6rper von Buddha Amitabha\/Amitayus (Amida Butsu). In Pharping gibt es zwei H\u00f6hlen, in denen sich der Heilige mit seiner Gef\u00e4hrtin ins Retreat begeben haben soll. Einen Abend treffe ich mich auch noch mit einem nepalesischen Novizen der Nichiren-Schule Honmon Butsuryu Shu an deren kleinem Tempel n\u00f6rdlich von Katmandu. Der Honmon Butsuryu Shu-Tempel von Nepal verf\u00fcgt auch \u00fcber eine kleine Friedenspagode, der Shanti Dharma Stupa. 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