{"id":1404,"date":"2024-12-09T14:20:50","date_gmt":"2024-12-09T13:20:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bgjd.de\/?p=1404"},"modified":"2024-12-09T14:20:50","modified_gmt":"2024-12-09T13:20:50","slug":"als-buddhist-auf-dem-jakobsweg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/2024\/12\/09\/als-buddhist-auf-dem-jakobsweg\/","title":{"rendered":"Als Buddhist auf dem Jakobsweg"},"content":{"rendered":"\n<p><em>von Meik N\u00f6rling<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Den September verbringe ich gr\u00f6\u00dftenteils zuhause, direkt am ersten Oktober geht\u2019s aber wieder los. Mein Ziel ist die Stadt <strong>Porto im Norden Portugals.<\/strong> Nachdem ich mir bei bescheidenem Wetter zwei Tage die Stadt angeschaut habe, mache ich mich zu Fu\u00df auf nach Spanien \u2013 ich pilgere den <strong>Caminho Portugues!<\/strong> Das sind, je nach Weg (Hauptweg oder K\u00fcstenweg), zwischen 245 und 260 km. Die habe ich anfangs eigentlich auch vor, g\u00e4nzlich zu Fu\u00df zu gehen, die letzten 100 km auf jeden Fall, denn ohne die gibt\u2019s die Pilger-Urkunde, die Compostela, nicht. Blasen an beiden Fu\u00dfhacken und das schlechte Wetter machen mir aber zu schaffen. Tats\u00e4chlich regnet es jeden Tag, an einigen Tagen sogar durchgehend. Mein t\u00e4gliches Pensum liegt bei ca. 20 km, oft ein oder zwei Kilometer mehr, manchmal auch knapp unter 20 km. F\u00fcr 20 km brauche ich ca. vier Stunden. Wenn man bereits im Regen losgehen muss, dann ist das schon ziemlich mies, w\u00e4hrend ich es hingegen als nicht so tragisch empfinde, von den t\u00e4glichen vier oder f\u00fcnf Stunden Wanderung mal eine Stunde durch den Regen zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Weg f\u00fchrt mich zuerst ein paar Tage an der K\u00fcste entlang, bis zum Ort <strong>Esposende.<\/strong> Von dort aus nehme ich dann nach einem ganzen Regentag am n\u00e4chsten Morgen den Bus nach <strong>Viana do Castelo<\/strong> und bleibe zwei N\u00e4chte in dieser sch\u00f6nen K\u00fcstenstadt, besuche dort auch das moderne Jesus-Heiligtum auf dem <strong>Monte Luzia.<\/strong> Auf dem Jakobsweg kommt man nat\u00fcrlich an zahlreichen christlichen Kirchen vorbei, und wenn die offen sind, dann geht man auch rein, denn dort gibt\u2019s ja auch die begehrten Pilgerstempel (ebenso wie in Hotels, Herbergen, Caf\u00e9s, Restaurants und Beh\u00f6rden). In den Kirchen z\u00fcnde ich oft eine Kerze an, nehme Platz und vollziehe dann leise kleine Andachten. Wenn man sich in meine N\u00e4he setzen w\u00fcrde, dann w\u00fcrde man Nenbutsu oder kurze Sutras h\u00f6ren \u2013 st\u00f6ren will ich damit nat\u00fcrlich niemanden. Ob Sankt Jakobus auch buddhistische Pilger auf \u201eseinem\u201c Weg besch\u00fctzt und unterst\u00fctzt, wei\u00df ich nicht &#8211; Amida-sama, Ojizo-sama und Kobo Daishi Kukai tun das aber bestimmt! W\u00e4hrend des Aufenthalts in Viana wird eine Sturmwarnung rausgegeben und den Pilgern wird nahegelegt, am n\u00e4chsten Tag lieber den \u00d6PNV zu nutzen. Tats\u00e4chlich sind Sturm und Regen bereits an meinem letzten Abend in Viana so stark, dass ich nicht mal zum japanischen Sushi-Restaurant komme, das sich nur 800 m vom Hotel entfernt im Hafen befindet. Stattdessen wird es erneut der Inder in der Altstadt, nur 500 m entfernt, wo ich v\u00f6llig durchn\u00e4sst ankomme \u2013 trotz Regenschirm. Am n\u00e4chsten Tag fahre ich dann mit dem Zug zur Grenzstadt <strong>Valenca.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dort liegt mein Hotel in der alten Festung und folglich starte ich am n\u00e4chsten Tag den zweiten Abschnitt der Pilgerschaft, <strong>von der Fortaleza do Valenca in Portugal bis Santiago de Compostela in Galzien,<\/strong> 120 km in sechs Tagen, \u00fcber die spanischen St\u00e4dte <strong>Tui, Pontefedra, Caldas de Reis und Padron.<\/strong> Am Ziel angelangt gibt\u2019s die Pilgerurkunde und anschlie\u00dfend eine spanisch-sprachigen Pilgermesse in der Kathedrale. Auf die Teilnahme an den deutsch-sprachigen Pilger-Gespr\u00e4chskreisen verzichte ich &#8211; das sind christliche Erfahrungs-Austausche bei denen Theologen Vorschl\u00e4ge machen, wie man seinen Erfahrungen mit Gott, Jesus und Sankt Jakobus vom Pilgerweg quasi \u201ein den Alltag rettet\u201c. Dadurch, dass ich nicht in Pilger- und Jugendherbergen \u00fcbernachtet hatte, sondern in Hotels und Pensionen \u2013 auch um morgens Zazen \u00fcben und Andacht halten zu k\u00f6nnen \u2013 gab es f\u00fcr mich keinen so intensiven Austausch mit anderen Pilgern, wie ich ihn noch von meinem Camino Frances 2016 kannte. Ein paar nette Unterhaltungen gab es unterwegs nat\u00fcrlich schon, wenn auch nicht so tiefgreifend und spirituell, sondern eher praktischer Natur.<\/p>\n\n\n\n<p>In Santiago bleibe ich nur eine Nacht, dann geht es f\u00fcr den letzten Tag in Spanien zu einem Hotel in Flughafen-N\u00e4he und vom Flughafen von Santiago fliege ich via Madrid zur\u00fcck nach D\u00fcsseldorf. Die Bahnfahrt vom dortigen Flughafen zur\u00fcck erweist sich nochmal als \u00c4rgernis \u2013 wenn zu einer Fahrt, die eigentlich keine zwei Stunden dauert, mehr als zwei Stunden Versp\u00e4tung hinzu kommen und man dadurch erst am n\u00e4chsten Tag zuhause ankommt, dann ist das schon \u00fcbel. Wenn es um Zugfahrten geht, sehnt man sich nach Japan, Malaysia oder Taiwan zur\u00fcck!<\/p>\n\n\n\n<p>Aber was sucht ein buddhistischer Ordinierter auf dem christlichen Jakobsweg? Tats\u00e4chlich hatte ich mir bei meinem ersten Jakobsweg, dem Camino-Frances 2016, durchaus spirituelle Erfahrungen erhofft, hatte dar\u00fcber ja vorher bei Hape Kerkeling gelesen und seinen Bericht gedanklich mit einem (kleinen?) Kensho gleichgesetzt. \u00c4hnliches durfte ich dann auch selbst ein- zweimal auf dem Camino Frances erfahren, aber anschlie\u00dfend kamen solche starken Momente dann nicht mehr beim Wandern auf verschiedenen Jakobswegen in Deutschland. Und so rechnete ich damit auch nicht beim jetzigen Caminho Portugues. Aber man kann beim Wandern wunderbar abschalten, weil der Tag einfach strukturiert ist, \u00e4hnlich wie bei einem Sesshin im Zen-Kloster, nur dass anstelle von Zazen gegangen wird, und auch das kann bekanntlich sehr meditativ sein! Die Jakobswege, die ganz Europa durchziehen, haben den Vorteil, dass sie durchbeschildert sind und an historisch, kulturell und religi\u00f6sen St\u00e4tten vorbei f\u00fchren \u2013 man kann also ganz ohne Handy-Navigation gehen und auch noch andere Interessen mit dem Wandern verbinden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_1-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1405\" srcset=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_1-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_1-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_1-1140x855.jpeg 1140w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_1.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Porto gilt als Startpunkt des Caminho Portugues<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_2-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1406\" srcset=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_2-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_2-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_2-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_2-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_2-1140x855.jpeg 1140w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_2.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Modernes Jesus-Heiligtum in Viana do Castelo<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_3-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1407\" srcset=\"https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_3-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_3-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_3-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_3-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_3-1140x855.jpeg 1140w, https:\/\/www.bgjd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Caminho_3.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Am Ziel: Die Kathedrale von Santiago de Compostela<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Meik N\u00f6rling Den September verbringe ich gr\u00f6\u00dftenteils zuhause, direkt am ersten Oktober geht\u2019s aber wieder los. Mein Ziel ist die Stadt Porto im Norden Portugals. Nachdem ich mir bei bescheidenem Wetter zwei Tage die Stadt angeschaut habe, mache ich mich zu Fu\u00df auf nach Spanien \u2013 ich pilgere den Caminho Portugues! Das sind, je nach Weg (Hauptweg oder K\u00fcstenweg), zwischen 245 und 260 km. Die habe ich anfangs eigentlich auch vor, g\u00e4nzlich zu Fu\u00df zu gehen, die letzten 100 km auf jeden Fall, denn ohne die gibt\u2019s die Pilger-Urkunde, die Compostela, nicht. Blasen an beiden Fu\u00dfhacken und das schlechte Wetter machen mir aber zu schaffen. Tats\u00e4chlich regnet es jeden Tag, an einigen Tagen sogar durchgehend. Mein t\u00e4gliches Pensum liegt bei ca. 20 km, oft ein oder zwei Kilometer mehr, manchmal auch knapp unter 20 km. F\u00fcr 20 km brauche ich ca. vier Stunden. Wenn man bereits im Regen losgehen muss, dann ist das schon ziemlich mies, w\u00e4hrend ich es hingegen als nicht so tragisch empfinde, von den t\u00e4glichen vier oder f\u00fcnf Stunden Wanderung mal eine Stunde durch den Regen zu gehen. Mein Weg f\u00fchrt mich zuerst ein paar Tage an der K\u00fcste entlang, bis zum Ort Esposende. Von dort aus nehme ich dann nach einem ganzen Regentag am n\u00e4chsten Morgen den Bus nach Viana do Castelo und bleibe zwei N\u00e4chte in dieser sch\u00f6nen K\u00fcstenstadt, besuche dort auch das moderne Jesus-Heiligtum auf dem Monte Luzia. Auf dem Jakobsweg kommt man nat\u00fcrlich an zahlreichen christlichen Kirchen vorbei, und wenn die offen sind, dann geht man auch rein, denn dort gibt\u2019s ja auch die begehrten Pilgerstempel (ebenso wie in Hotels, Herbergen, Caf\u00e9s, Restaurants und Beh\u00f6rden). In den Kirchen z\u00fcnde ich oft eine Kerze an, nehme Platz und vollziehe dann leise kleine Andachten. Wenn man sich in meine N\u00e4he setzen w\u00fcrde, dann w\u00fcrde man Nenbutsu oder kurze Sutras h\u00f6ren \u2013 st\u00f6ren will ich damit nat\u00fcrlich niemanden. Ob Sankt Jakobus auch buddhistische Pilger auf \u201eseinem\u201c Weg besch\u00fctzt und unterst\u00fctzt, wei\u00df ich nicht &#8211; Amida-sama, Ojizo-sama und Kobo Daishi Kukai tun das aber bestimmt! W\u00e4hrend des Aufenthalts in Viana wird eine Sturmwarnung rausgegeben und den Pilgern wird nahegelegt, am n\u00e4chsten Tag lieber den \u00d6PNV zu nutzen. Tats\u00e4chlich sind Sturm und Regen bereits an meinem letzten Abend in Viana so stark, dass ich nicht mal zum japanischen Sushi-Restaurant komme, das sich nur 800 m vom Hotel entfernt im Hafen befindet. Stattdessen wird es erneut der Inder in der Altstadt, nur 500 m entfernt, wo ich v\u00f6llig durchn\u00e4sst ankomme \u2013 trotz Regenschirm. Am n\u00e4chsten Tag fahre ich dann mit dem Zug zur Grenzstadt Valenca. Dort liegt mein Hotel in der alten Festung und folglich starte ich am n\u00e4chsten Tag den zweiten Abschnitt der Pilgerschaft, von der Fortaleza do Valenca in Portugal bis Santiago de Compostela in Galzien, 120 km in sechs Tagen, \u00fcber die spanischen St\u00e4dte Tui, Pontefedra, Caldas de Reis und Padron. Am Ziel angelangt gibt\u2019s die Pilgerurkunde und anschlie\u00dfend eine spanisch-sprachigen Pilgermesse in der Kathedrale. Auf die Teilnahme an den deutsch-sprachigen Pilger-Gespr\u00e4chskreisen verzichte ich &#8211; das sind christliche Erfahrungs-Austausche bei denen Theologen Vorschl\u00e4ge machen, wie man seinen Erfahrungen mit Gott, Jesus und Sankt Jakobus vom Pilgerweg quasi \u201ein den Alltag rettet\u201c. Dadurch, dass ich nicht in Pilger- und Jugendherbergen \u00fcbernachtet hatte, sondern in Hotels und Pensionen \u2013 auch um morgens Zazen \u00fcben und Andacht halten zu k\u00f6nnen \u2013 gab es f\u00fcr mich keinen so intensiven Austausch mit anderen Pilgern, wie ich ihn noch von meinem Camino Frances 2016 kannte. Ein paar nette Unterhaltungen gab es unterwegs nat\u00fcrlich schon, wenn auch nicht so tiefgreifend und spirituell, sondern eher praktischer Natur. In Santiago bleibe ich nur eine Nacht, dann geht es f\u00fcr den letzten Tag in Spanien zu einem Hotel in Flughafen-N\u00e4he und vom Flughafen von Santiago fliege ich via Madrid zur\u00fcck nach D\u00fcsseldorf. Die Bahnfahrt vom dortigen Flughafen zur\u00fcck erweist sich nochmal als \u00c4rgernis \u2013 wenn zu einer Fahrt, die eigentlich keine zwei Stunden dauert, mehr als zwei Stunden Versp\u00e4tung hinzu kommen und man dadurch erst am n\u00e4chsten Tag zuhause ankommt, dann ist das schon \u00fcbel. Wenn es um Zugfahrten geht, sehnt man sich nach Japan, Malaysia oder Taiwan zur\u00fcck! Aber was sucht ein buddhistischer Ordinierter auf dem christlichen Jakobsweg? Tats\u00e4chlich hatte ich mir bei meinem ersten Jakobsweg, dem Camino-Frances 2016, durchaus spirituelle Erfahrungen erhofft, hatte dar\u00fcber ja vorher bei Hape Kerkeling gelesen und seinen Bericht gedanklich mit einem (kleinen?) Kensho gleichgesetzt. \u00c4hnliches durfte ich dann auch selbst ein- zweimal auf dem Camino Frances erfahren, aber anschlie\u00dfend kamen solche starken Momente dann nicht mehr beim Wandern auf verschiedenen Jakobswegen in Deutschland. Und so rechnete ich damit auch nicht beim jetzigen Caminho Portugues. Aber man kann beim Wandern wunderbar abschalten, weil der Tag einfach strukturiert ist, \u00e4hnlich wie bei einem Sesshin im Zen-Kloster, nur dass anstelle von Zazen gegangen wird, und auch das kann bekanntlich sehr meditativ sein! Die Jakobswege, die ganz Europa durchziehen, haben den Vorteil, dass sie durchbeschildert sind und an historisch, kulturell und religi\u00f6sen St\u00e4tten vorbei f\u00fchren \u2013 man kann also ganz ohne Handy-Navigation gehen und auch noch andere Interessen mit dem Wandern verbinden.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1404","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.1","language":"gb","enabled_languages":["de","gb"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"gb":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1404"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1404\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1408,"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1404\/revisions\/1408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1404"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bgjd.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}